Die Historie des Hauses

Auf Anregung des Bischofs Heinrich von Klingenberg kauften im Jahre 1303 die Möche der Zisterzienser Abtei Salem auf dem durch Aufschüttung entstandenen Meerburger Unterstadthorn (aream unam in opido nostro Mersburg, ut in ea domum sibi construant) ein unbebautes Grundstück um hier ein Haus zu bauen.

Schon nach kurzer Zeit erhob sich zwischen der hohen Seemauer, neben dem Hof der Weingartner Mönche und unweit des Konstanzer Heilig - Geist - Spitals am anderen Gassenende das steinerne Haus der Mönche von Salem - daher der Name Salemer Steinhus.

 

Unter einem vom Kloster Salem eingesetzten Pfleger wurden sodann alle Angelegenheiten des ausgedehnten Klosterbesitzes im Meersburger Raum verwaltet.

 

Als am Donnerstag vor Pfingsten 1811 der Bankrotteur Ferdinand Eberle sein Wohnhaus nebenan in Brand steckte, brannte auch das Salemer Steinhus im Innern völlig aus.

 

Das Anwesen diente den reisenden Möchen und Laienbrüdern zudem auch als Herber, Kellerei und Weinlager.

Beim Brand von 1850 rettete das starke Mittelalterliche Mauerwerk einen beträchtlichen Teil der vorwiegend in Holz gebauten Unterstadt vor einer möglichen Feuersbrunst.

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